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Autor Thema: Eterna > West Kooperation
vinylia
Mitglied
Mitglied # 142

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erstellt 18. Juni 2020 19:09     Ansicht des Profils von vinylia   Senden Sie eine eMail an vinylia     Private Nachricht versenden   Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat
Gibt es bereits eine Liste zu Eterna mit Westlabel Kooperationen?

Eterna 8 27 678 - 1983/84

Staatskapelle Berlin, Otmar Suitner ‎– Beethoven Symphony No. 5
ist eine Kooperation mit Denon / Japan

Denon - OF-7013-ND
PCM Digital Recoding
1981

Jetzt frage ich mich,
wurde generell digital aufgenommen, analog für Eterna umgetüfftelt.
Oder lief die Aufnahme parallel analog & digital?

Interessant ist auch, das erst die Aufnahme bei Denon erschien & erst 3 Jahre später bei Eterna.
Ich kenne das nur zur selben Zeit mit Kooperationen von RGW Plattenfirmen.

Denon

Eterna

Sonnigst Nadja


Beiträge: 36 | Registriert seit: Mrz 2015  |  IP: gespeichert
DDRVinyl
Administrator
Mitglied # 138

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erstellt 19. Juni 2020 17:49     Ansicht des Profils von DDRVinyl   Senden Sie eine eMail an DDRVinyl     Private Nachricht versenden   Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat
Es gibt momentan keine Liste auf unserer Webseite zu Kooperationen von Eterna mit Westlabeln.
Im Bereich der Eterna 827 XXX, den ich gerade aktualisiere, trage ich die Kooperationen mit ein.
Später auch in den anderen Rubriken.

Siehe in den erweiterten Angaben:
,,In Zusammenarbeit mit"
,,Co-Produktion mit"
,,Übernahme von"

Das PCM Digital Recording bedeutet nichts anderes als das ein analoges Signal in ein digitales Signal gewandelt wurde.
Also, keine digitale Aufnahme.

Über den Zeitversatz des Erscheinens kann ich noch keine Aussage treffen, da muss ich erst einmal recherchieren.

Grüße Thomas


Beiträge: 465 | Registriert seit: Aug 2014  |  IP: gespeichert
Matthias Hansen
Mitglied
Mitglied # 31

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erstellt 26. Juni 2020 17:56     Ansicht des Profils von Matthias Hansen   Senden Sie eine eMail an Matthias Hansen     Private Nachricht versenden   Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat
PCM ist das Kürzel für Puls-Code-Modulation, ein Verfahren zur digitalen Codierung des vom Mikrofon kommenden Signals, und genau darin besteht ja das Wesen einer Digitalaufnahme. Daher gilt (zumindest im vorliegenden Fall): Wo „Digital“ draufsteht, ist auch „digital“ drin und es ist keinesfalls zutreffend, den Japanern als Digitalpionieren

https://en.wikipedia.org/wiki/Digital_recording

zu unterstellen, 1981 *keine* Digitalaufnahme gemacht zu haben.

Bei Eterna ist die Aufnahme nicht in der DMM-Reihe, sondern nur als normale Lackschnittplatte erschienen. Sie steht im Neuerscheinungskatalog Herbst 83, was auch mit den „G 83“-Matrizen in Übereinstimmung steht, erschien m. W. aber erst im Oktober 1984, worauf auch das Jahr der Andruckgenehmigung hindeutet.
Zum Thema Zeitversatz ist grundsätzlich zu sagen, daß sich der VEB DS meist ziemlich viel Zeit zwischen Aufnahme und Veröffentlichung gelassen hat. Als Monopolist konnte er sich das ja leisten.

By the way: In dem Wikiartikel ist auch vom portablen PCM-Equipment die Rede, das den Kollegen von der Nippon Columbia ab 1977 zur Verfügung stand. Offenbar mit einem ebensolchem rückte man dann im Folgejahr an, um im Juni in der Schöneweider Christuskirche die ersten Digitalaufnahmen in Kooperation mit dem VEB DS zu machen. Das sind nach meiner Kenntnis:

827 291
Schubert: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. posth. D 944
Rundfunksinfonieorchester Berlin, Dirigent: Heinz Rögner
Erscheinen geplant für Februar 1980, dem Befund der A-Matrize (F 80) nach jedoch erst im Sommer des Jahres

827 375
Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4 f-moll op. 36
Berliner Sinfonieorchester, Dirigent: Kurt Sanderling
Erscheinen geplant für September 1980, dem Matrizenbefund (B 81, K 80) nach jedoch erst im Frühjahr 81 erschienen (und in dem Saisonkatalog bereits als Nachauflage…)

Die beiden Sachen gibt es auch nicht als DMM, denn sie waren vermutlich 1985 bei Start der DMM-Serie schon zu abgelagert. Den Schubert nahm man 1984 mit Suitner und der Berliner Staatskapelle (und wieder sowohl in Kooperation mit den Japanern als auch in der Christuskirche) neu auf (725 090) und den Tschaikowski 1986 mit Masur und dem Gewandhausorchester in Zusammenarbeit mit Teldec (725 068).

Eigenes Digitalequipment stand dem VEB übrigens erst im Herbst 1984 zur Verfügung. Damit wurde dann m. W. als erstes am 15. Oktober im Schauspielhaus Wagner-Régenys „Prometheus“ mitgeschnitten und (wieder keine DMM-Platte!) als NOVA 885 261 vermutlich Anfang 1987 veröffentlicht.

Mit Gruß
-mha


Beiträge: 62 | Registriert seit: Jan 2007  |  IP: gespeichert
Matthias Hansen
Mitglied
Mitglied # 31

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erstellt 02. Juli 2020 12:54     Ansicht des Profils von Matthias Hansen   Senden Sie eine eMail an Matthias Hansen     Private Nachricht versenden   Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat
Sicher ist der Hinweis noch nützlich, daß für Nachauflagen schon "analog" veröffentlichter Platten als DMM der Nummernblock 727 xxx (mit jeweils gleicher laufender Nummer)angerissen wurde. Da hätten die beiden genannten Sachen reingehört. Von einer entsprechenden Nummernvergabe weiß ich aber nichts, obwohl bis mindestens 1991 noch ein paar weitere solcher Items hätten folgen sollen, wie etwa die vier "Ring"-Boxen mit Janowski, was seinerzeit ja die erste Digitalgesamteinspielung des Zyklus war.
Bekanntermaßen ist der Block aber zu keiner größeren Entfaltung mehr gelangt - die paar Titel sind hier im Katalog alle drin.

Beste Grüße
-mha


Beiträge: 62 | Registriert seit: Jan 2007  |  IP: gespeichert

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